Dienstag, 24. Juli 2012
Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr...
"Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann
wie der Nordwind den Garten verwüstetet.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen
und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,
steigt sie hinab zu deinen Wurzeln
und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.
Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;
Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer,
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.
All dies wird die Liebe mit dir machen,
damit du die Geheimnisse deines Herzens kennenlernst
und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.
Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken
und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.
In die Welt ohne Jahreszeiten,
wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen,
und weinen, aber nicht all deine Tränen.
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen;
Denn die Liebe genügt der Liebe.
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken,
denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Aber wenn du liebst und Wünsche haben musst, sollst du dir dies wünschen:
Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein,
der seine Melodie der Nacht singt.
Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen.
Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein;
Und willig und freudig zu bluten.
Bei der Morgenröte
mit beflügeltem Herzen zu erwachen
und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;
Zur Mittagszeit zu ruhen
und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;
Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren;
Und dann einzuschlafen
mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen
und einem Lobgesang auf den Lippen."

Khalil Gibran



Sonntag, 22. Juli 2012
Ich wuerd es wieder tun...
Glaube an Liebe,
Wunder und Glück,
schau nach vorn
und niemals zurück.

Tu, was du willst
und steh dazu,
denn dein Leben
das lebst nur du!



Musik by: Laith Al-Deen / Wieder tun

~*~
Zuviel geplant, zu wenig getan
Zu lange gewartet und drüber nachgedacht,
nur nachgedacht
Zuwenig gewusst, zu viel riskiert
Es wie ein Irrer versucht
Habs erst danach kapiert

Doch ich hab's kapiert
Jedes Scheitern öffnete mir Türen
Jedes Mal von vorn wie neu geboren
Denn der Weg war vielleichtt nicht ohne Fehler,
doch was ich heute weiß:
Es muss genau so sein!

Ich würd es wieder tun,
ich bereue nichts davon, ohohhh
trag jeden Augenblick in mir

Ich würd es wieder tun,
jedes kleine Stück davon ohohohhh
War ein neuer Schritt zu mir
Es war gut bis hier

Hab manches verpasst aber vieles gesehn
Zu oft gekämpft um mich nur nach dem Wind zu dreh'n
Nur um gut da zu stehn, ohohohh
Dem Glück nachgerannt nur um mich selbst gedreht
Kontrolle und verlorn
Und dem Moment erlebt
Und es ist okay,
was auch kommt ist bestimmt nicht ohne Fehler
Doch was ich heute weiß,
es muss genauso sein

Ich würd es wieder tun,
ich bereue nichts davon ohohhh
trag jeden Augenblick in mir

Ich würd es wieder tun,
jedes kleine Stück davon eyeyy
war ein neuer Schritt zu mir
es war gut bis hier, uhhh
es war wirklich gut bis hier, ohohohohhh

Ich würd es wieder tun, ohohoh
Trag jeden Augenblick in mir,
Augenblick in mir

Ich würd es wieder tun,
jedes kleine Stück davon
war ein neues Stück von mir
es war gut bis hier…
~*~



Freitag, 20. Juli 2012
Gedankenkarusell...
Berufliche Veränderungen haben sich in der naheliegenden Zukunft angekündigt... Oh' Mann, da nehme ich mir immer wieder vor, dass ich gelassen bleibe, egal was kommt und was passiert???

Mein Verstand sagt mir zwar, dass ich erst mal abwarten sollte, bevor ich mir Sorgen mache. Denn schließlich kenne ich noch nicht alle Details. Aber ich kann trotzdem nichts dagegen machen, das die Angst vor Veränderung und der Zukunft allmählich Besitz von mir ergreift...

Kennst du das? ~ Wie ein kleines fieses Ungeheuer schleicht sich so ein ungutes Gefühl in deine Gedanken und setzt sich dort fest und lässt dich nicht mehr los?

Ich finde es echt schwierig diese Endlosschleife von negativen Gedanken zu unterbrechen und durch positve Gedanken / Energie zu ersetzten.
Das ist selbst für eine Optimistin wie mich ein echter Kraftakt...